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Neue Kunst an alte Orte zu bringen, das ist die Philosophie des Kunstfestivals KOMM.ST, das seit 2011 die oststeirische Region Anger-Puch alljährlich in einen Schmelztiegel aller möglichen Kunstarten verwandelt. Veranstaltet vom Musiker Georg Gratzer kommen immer im Mai internationale Kunstschaffende in die verschiedenen Dörfer der Region. Darunter waren schon US-amerikanische Maler und Roboterbauer, britische Magier, Designerinnen aus Singapur, Musiker aus Indien und vieles mehr.

Zusätzlich dazu gibt es seit dem ersten Jahr eigens für das Festival geschriebene Theaterstücke, die in verschiedenen Gasthäusern aufgeführt werden. Dabei stehen regionale sowie universelle Themen gleichermaßen im Mittelpunkt.

Ebenfalls jährlich gibt es große Konzerte in der Angerer Pfarrkirche, die ebenfalls für das Festival konzipiert werden, sowie verschiedene Ausstellungen von jungen Künstlern aus der Region, die für das Festival wieder kurz nach Hause kommen. So hat sich KOMM.ST zu einem Uraufführungsfestival entwickelt, das immer mehr Menschen auch über die Region hinaus anzieht.

Abseits der Ballungszentren ist die ländliche Region kein kulturelles schwarzes Loch, wie viele annehmen. Es passiert immer was und der Publikumsandrang ist enorm. Diese positive Grundstimmung, diesen Hunger nach Ereignissen, möchte das KOMM.ST-Festival um einen Kunstzugang erweitern, der sich bislang nicht stark im ländlichen Raum findet. Ohne jedoch mit großstädtischer Arroganz aufzutreten.

Die alten Orte, in denen diese neue Kunst gezeigt und inszeniert wird, sind neben Kirchen und Gasthäusern auch verlassene Geschäftsflächen, auf den ersten Blick unbedeutende Winkel und manchmal einfach der öffentliche Raum. Dort, wo sich die Menschen schon seit Jahrhunderten treffen, bringt KOMM.ST die Kunst zu diesen Menschen. Und, auch nicht unwichtig: Es gibt fantastisches Essen und Trinken.