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SUMMARY:Ausstellung und Buchpräsentation Vergessene Orte des NS-Terrors
DESCRIPTION:Eine foto- und kartografische Spurensuche   \n\n\n\nANNI SEITINGER & CHRI STRASSEGGER  \n\n\n\n2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und damit der NS-Herrschaft im Mai 1945 zum 80. Mal. Die Oststeiermark wurde in den letzten Wochen vor der Befreiung zum Schauplatz von schweren Kämpfen zwischen Wehrmacht und der anrückenden Roten Armee. Im „Schatten des Krieges“ kam es in dieser Zeit zu Endphaseverbrechen in der Region\, denen jüdisch-ungarische ZwangsarbeiterInnen\, Deserteure\, politische GegnerInnen und widerständige Personen zum Opfer fielen. \n\n\n\nIn den Bezirken Hartberg und Weiz wütete von Anfang April bis Kriegsende insbesondere die „SS-Sondereinheit Kirchner“. In der Nachkriegszeit ermittelte eine Abteilung des Landesgendarmeriekommandos zur SSSondereinheit und brachte sie mit der Ermordung von insgesamt 29 Personen in Verbindung. In einer 1954 erstellten Übersichtsskizze zeichnete die Erhebungsabteilung die Tatorte der Verbrechen ein. Auf Basis dieser historischen Karte\, deren Teile heute in kopierter Form im Dokumentationsarchiv des österreichischen Wiederstandes (DÖW) aufliegen\, lokalisierten die Künstlerin Anni Seitinger und der Fotograf Chri Strassegger diese Orte\, an denen heute meist nichts mehr an die dort begangenen Verbrechen erinnert. Sie dokumentierten die Tatorte fotografisch und rekonstruierten so eine Topografie des NS-Terrors in der Region. ZeitzeugInnen\, Nachfahren oder HistorikerInnen leisteten dabei wertvolle Hilfestellungen. \n\n\n\nBei der Vernissage in der Galerie Weberhaus diskutieren Günther Friesinger und Georg Gratzer mit den beiden die Zugänge und Erfahrungen zu ihrer fotografischen Spurensuche. Thomas Stoppacher und Marco Jandl ergänzen die künstlerischen Reflexionen mit geschichtswissenschaftlichen Ausführungen zu den Endphaseverbrechen in der Oststeiermark. Die beiden Historiker arbeiten zusammen mit dem Grazer Zeithistoriker Heimo Halbrainer an der Herausgabe eines Sammelbandes zu „NS-Herrschaft\, Verfolgung und Widerstand in der Oststeiermark 1938–1945“\, der im CLIO-Verlag erscheint und bei der Vernissage in der Galerie Weberhaus präsentiert wird.Buchpräsentation NS-Herrschaft\, Verfolgung und Widerstand in der Oststeiermark 1938–19452025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 zum 80. Mal. Die Oststeiermark wurde in den letzten Wochen vor der Befreiung zum Schauplatz von Kämpfen zwischen Wehrmacht und der anrückenden Roten Armee. Im „Schatten des Krieges“ kam es in dieser Zeit zu schweren Endphaseverbrechen in der Region\, denen jüdisch-ungarische Zwangsarbeiter\, Deserteure\, politischen Gegner und widerständige Personen zum Opfern fielen. In der vorgestellten Publikation werden diese Ereignisse\, aber auch Widerstand und Verfolgung in den sieben Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft in der Oststeiermark erstmals gesammelt dargestellt und auch vergessene Orte des NS-Terrors wieder ins Bewusstsein gerufen.Heimo Halbrainer/Marco Jandl/Thomas Stoppacher (Hg.): NS-Herrschaft\, Verfolgung und Widerstand in der Oststeiermark 1938–1945. Geb. ca. 280 Seiten mit zahlr. Abb. (ISBN: 978-3-903425-26-2)\, CLIO: Graz 2025\, Euro 29.00 \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nteilen teilen teilen teilen E-Mail 
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SUMMARY:Konzertlesung: Die Eroberung Mexikos durch den Spanier Hernán Cortés
DESCRIPTION:Uraufführung Konzertlesung: Die Eroberung Mexikos durch den Spanier Hernán Cortés \nZeit: Donnerstag\, 02. Juni\, 19.30 Uhr\nOrt: Kunsthaus Weiz\, Rathausgasse 3\, 8160 Weiz \nMarco Tamayo: Klassische Gitarre\nGeorg Gratzer: Woodwinds\nBernhard Schimpelsberger: Perkussion\nElisabeth Semrad: Text & Lesung\nRoland Gratzer: Text & Lesung \nIm Jahr 1519 landen die Spanier in Mexiko\, zwei Jahre später ist das mächtige Azteken-Reich zerstört und Millionen Menschen sind tot. \nDoch was genau ist in diesen zwei Jahren passiert? Wie konnte eine kleine spanische Armee ein mächtiges Weltreich zerstören? 500 Jahre nach den Ereignissen streiten sich die Historiker*innen immer noch\, denn all das\, was wir über diese Zeit wissen\, stammt aus spanischen Quellen\, unter anderem aus den Aufzeichnungen des einfachen Soldaten Bernal Diaz\, der Tagebuch geführt und all die Schlachten überlebt hat. Laut aktueller Forschung waren Cortés und seine Spanier eventuell nur Zaungäste eines inner-mexikanischen Bürgerkrieges. Doch in ihrem Gepäck hatten sie die brutalste Massenvernichtungswaffe des 16. Jahrhunderts: die Pocken. \nAm 2. Juni wird diese Geschichte in einer eigens für das KOMM.ST Festival und das Kunsthaus Weiz produzierten Konzertlesung erzählt. Alle fünf mitwirkenden Künstler*innen des Ensembles sind aus anderen KOMM.ST Konzerten und Theaterstücken der letzten Jahre bekannt. Für diesen Abend stehen sie erstmals als Ensemble auf der Bühne. \nMarco Tamayo ist auf Kuba geboren und begann im Alter von drei Jahren Gitarre zu spielen. Mit sechs gab er seine ersten Konzerte. Nach unzähligen Auszeichnungen und Auftritten mit Nikolaus Harnoncourt\, Ennio Morricone\, Tom Waits und zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt lehrt er mittlerweile am Mozarteum Salzburg\, dem Landeskonservatorium Kärnten\, und an der Universität der Künste Berlin. Sein unendliches Wissen über Klassik und internationale Volksmusik bieten den idealen Leitfaden für einen Abend über den ersten Zusammenprall Spaniens mit Lateinamerika. \nSeit einer nicht geplanten gemeinsamen Zugabe auf Schloss Külml letztes Jahr spielt er auch im Duo mit dem aus Floing stammenden Multi-Instrumentalisten Georg Gratzer\, der sich seit vielen Jahren mit indischer und lateinamerikanischer Kultur und Musik befasst und selbst einer Panflöte zauberhafte Melodien entlocken kann. \nDiese Liebe zur Musik aus allen Erdteilen verbindet die beiden mit dem gebürtigen Oberösterreicher Bernhard Schimpelsberger. Der Perkussionist und Meister der leisen Töne auf lauten Instrumenten lebte viele Jahre in London und erforscht mit seinen „Rhythm Diaries“-Filmen die unterschiedlichsten Rhythmen dieser Welt und verbindet sie zu einem faszinierenden Beat. \nFür Erarbeitung und Darstellung des Textes zeichnen Elisabeth Semrad und Roland Gratzer verantwortlich. Die beiden arbeiten in den Bereichen Redaktion und Moderation für verschiedene ORF-Sender und spielen seit vielen Jahren miteinander Theater. \nGemeinsam haben die fünf Künstler*innen eine musikalische Erzählung mit szenischen Lesungen geschaffen\, die einen unter die Haut gehenden Eindruck der Jahre 1519-1521 vermitteln. Eine Erzählung voller Bösewichte auf beiden Seiten\, tragischen Helden\, Liebe und Verrat. Denn egal\, wie exakt die Aufzeichnungen aus der damaligen Zeit sind. Die Welt ist danach eine andere geworden. \nAK: 28€ (Jugend 18€) VVK: 24€ (Kunsthaus-Friends/Ö1 22€\, Jugend 14€)\nVorverkaufskarten in allen oeticket Filialen\, unter www.oeticket.com\,\noder im Kulturbüro Weiz (Tel.: 03172/2319-620)teilen teilen teilen teilen E-Mail 
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SUMMARY:Nanga Parbat
DESCRIPTION:Echtzeitvisualisierung im Wechselspiel mit improvisierter Live-Musik\nVon und mit\nBernhard Schimpelsberger (Percussion)\nGeorg Gratzer (Woodwinds)\nJohann Steinecker (Visuals) \nDie beiden österreichischen Musiker Bernhard Schimpelsberger und Georg Gratzer sind musikalische Brückenbauer\, die in ihrer künstlerischen Praxis neue Klangwelten erschließen.\nIm neuen Programm „Nanga Parbat“ führen sie ihre Klangwelten zusammen mit Visualisierungen von Johann Steinecker und zollen an ihrer Heimat Österreich und ihrer kulturelle und emotionaler Verbindung mit der faszinierenden Welt der Berge Tribut. \nDer Nanga Parbat im Himalaya ist mit einer Höhe von 8125 Metern der neunthöchste Berg der Erde und einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge überhaupt. Der Name Nanga Parbat geht zurück auf Sanskrit nagna-parvata und bedeutet ‚nackter Berg’. Die Erstbesteigung am 3.Juli 1953 durch den Österreicher Hermann Buhl (* 21. September 1924 in Innsbruck; † 27. Juni 1957 an der Chogolisa\, Pakistan)\, ein 41 Stunden lang dauernder übermenschlicher Alleingang\, gilt als eine der größten bergsteigerischen Leistungen aller Zeiten. Durch diese Besteigung ohne zusätzlichen Sauerstoff und mit nur leichtem Gepäck wurde Buhl zum Pionier eines neuen Stils im Alpinismus. Damit fand er seinen Platz in der Alpingeschichte als einer der bedeutendsten Höhenbergsteiger überhaupt. Auch Buhls Beweggründe wie Selbsterfahrung und Grenzgang unterscheiden ihn sehr stark von den Bergsteigern früherer Jahrzehnte\, bei denen das nationalistisch bestimmte Bezwingen und Erobern eines Berges im Vordergrund stand. Ein Zitat: \nDas Bergsteigen ist etwas Unstetes. Man geht und geht und kommt nie ans Ziel. Darin liegt vielleicht gerade der besondere Reiz. Man sucht etwas\, das man doch nie findet.\nHERMANN BUHL \nDie neu gesetzten Maßstäbe betrafen aber nicht nur den Alpinismus sondern auch den Berg-Dokumentarfilm. Hans Ertl (* 21. Februar 1908 in München; † 23. Oktober 2000 in der Chiquitania\, Departamento Santa Cruz\, Bolivien)\, Bergsteiger und einer der besten Kameraleute seiner Zeit\, zeigt in seinem Dokumentarfilm „Nanga Parbat“ (Hans Ertl: Regie/Drehbuch/Kamera) das Geschehen rund um die großangelegte Expedition. Ertl entwickelte eigene Filmtechniken und Kamerafahrttechniken und gilt als wegweisender Pionier auf seinem Gebiet.\nAufgrund seiner Erfahrungen als Kameramann in extremen Situationen und seiner Fähigkeiten als hervorragender Bergsteiger konnte er am Nanga Parbat Hermann Buhl bis hinauf in eine Meereshöhe von 6 900 m begleiten. Von dort aus glückte diesem dann der Gipfelsieg.\nDer Film „Nanga Parbat“ wurde zu einem Meister- und Pionierwerk der Bergdokumentation. \nIn einer einzigartigen Performance präsentieren Bernhard Schimpelsberger\, Georg Gratzer und Johann Steinecker einen live gespielten Soundtrack\, bei dem Ton und Bild gemeinsam live erzeugt werden. Die Echtzeitvisualisierung zeigt neben Originalaufnahmen Hans Ertls\, 3D-animierten und selbst gedrehten Inhalten\, auch „klanggeformte Inhalte“\, bei denen die Klänge der live gespielten Instrumente ein Bild bzw. ein Videosignal formen. Diese werden von Steinecker je nach Inhalt spontan eingebaut. Die von ihm dafür speziell entwickelte Software (in MATLAB entwickelt) und 8-Kern-Prozessoren generieren aus gleichverteiltem Rauschen mithilfe des Audiosignals verteiltes Rauschen. Daraus werden Strukturen und Formen gebildet. Dies mündet in der Live-Situation in eine neue Form eines improvisierten\, audiovisiuellen Dialogs zwischen Videokünstler und Musiker. \nDie Live-Show NANGA PARBAT mit Bernhard Schimpelsberger\, Georg Gratzer und Johann Steinecker ist eine Hommage an Pioniergeist\, Grenzgängertum und Forschergeist sowie eine tiefe Verbeugung vor Hermann Buhl & Hans Ertl. \nÜber die Künstler:\nDer Perkussionist und Komponist Bernhard Schimpelsberger lebt in London (UK)\, von wo aus er international tätig ist. Durch Jahre des intensiven Studiums der indischen Rhythmik bei Grossmeister Pandit Suresh Talwalkar ist er in eine komplexe Rhythmuswelt eingetaucht\, die er auf seine westlichen Instrumente überträgt. In seiner Arbeit mit renommierten Künstlern wie Anoushka Shankar (sitar)\, Akram Khan (tanz) oder Nitin Sawhney (electronics) hat er einen wichtigen Beitrag zum musikalischen Brückenschlag zwischen westlicher und indischer Musik geleistet. \nDer Multi – Instrumentalist Georg Gratzer hat eine besondere Leidenschaft für Holzblas-Instrumente (Woodwinds). Auf seinen zahlreichen Studienreisen durch Länder wie Indien und China\, das Hochland Perus\, Bolivien und Chile sowie in die Metropolen wie New York und London hat er eine einzigartige Palette an Instrumenten gesammelt. Es ist die Verbindung dieser ungewohnten Klänge mit Georgs starkem Fundament in Jazz und klassischer Musik\, die eine besondere Magie hervorbringt. Derzeit verbringt Gratzer das halbe Jahr in Chile\, um von dort aus mit dem Pianostar Roberto Bravo zu touren. Neben seinen Tätigkeiten als konzertierender Holzbläser ist Gratzer auch künstlerischer Leiter des zeitgenössischen Kunst- & Kulturfestivals KOMM.ST – Neue Kunst Alte Orte. \nJohann Steinecker ist Lektor an der Kunstuniversität Graz (Fachbereich: Filmton\, Film-und Videotechnik) und Wissenschaftlicher Projektarbeiter an der TU Graz am Institut für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation mit dem Forschungsbereich „Wahrnehmungsbezogene Kodierung“. (Dissertation: „Spectral Decimation and Psychoacoustically Optimized Requantization of Digital Audio Signals”) Weiters ist er Gründer und Leiter des Unternehmens „STUDIOWORKS”\, mit dem Fokus auf audiovisuelle Produktionen\, u.a. mit: Neue Hofkapelle Graz\, Beefolk\, Berndt Luef\, Al Di Meola\, Alois J. Hochstrasser\, Otto Schenk\, Camerata Graz\, Quinteto Accento\,…\nVerschiedene Produktionen u.a. im Theater an der Wien\, im ORF Radiokulturhaus\, im Brucknerhaus Linz\, beim Rheingau Festival\, in Basel oder Bayreuth. \nTickets bei oeticket!teilen teilen teilen teilen E-Mail 
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