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DESCRIPTION:Das Biohacking mit Michael Weidhofer und Marie-Christin Rissinger hat sich in den letzten Jahren zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungen des KOMM.ST Festivals entwickelt. Gemeinsam mit Schulen in Floing\, Puch\, Anger und in Weiz pflanzen und betreuen Weidhofer und Rissinger Bäume und Sträuche\, deren Anordnung und kreativ beeinflusstes Wachstum einzigartig ist. Die Kinder lernen so spielerisch\, was es mit Pflanzenveredelung auf sich hat\, und mittlerweile wurden auch schon die ersten „biogehackten“ Früchte geerntet. Ein Besuch lohnt sich\, Staunen und ein großer kollektiver Spaß mit der Arbeit an und in der Natur sind garantiert.
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SUMMARY:Ausstellung 100 Jahre Hannes Schwarz - Ich plädiere für die Nuance
DESCRIPTION:Eröffnung: Montag\, 27. April 2026\, 19:30 UhrGalerie der Raiffeisenbank\, 8184 AngerAusstellungsdauer: 28. April – 26. Juni 2026Öffnungszeiten:Mo\, Mi\, Fr 08:00 – 12:00 Uhr & 14:00 – 16:30 UhrDi & Do 08:00 – 12:00 UhrAußerhalb der Öffnungszeiten nach Kontaktaufnahme unter 0664 8550420Eintritt frei! \n\n\n\n„Ich plädiere für die Nuance“ heißt die Ausstellung zum vielschichtigen Werk von Hannes Schwarz\, und diese Nuancen ziehen sich durch Leben und Werk des komplexen Künstlers. Exakt an seinem 100. Geburtstag widmen das KOMM.ST Festival und die Galerie der Raiffeisenbank Anger dem 2014 verstorbenen Maler und Lehrer eine Ausstellung in seinem Geburtsort. Zu sehen sind frühe Zeichnungen\, die er als Teenager zu Papier brachte\, bis hin zum allerletzten Bild\, das er kurz vor seinem Tod fertigstellte. Die Ausstellung ist Teil einer gesamtsteirischen Retrospektive über den Ausnahmekünstler Hannes Schwarz\, an der unter anderem das Stift Admont\, die Neue Galerie Graz und das KULTUM (Kulturzentrum bei den Minoriten) mit dem Spiegelgitterhaus Gleisdorf beteiligt sind.
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LOCATION:KOMM.ST LAB\, Hauptplatz 15\,\, Anger\, 8184\, Österreich
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SUMMARY:Ausstellung Matthias Mollner / Black Ferk Studio - Krankheit ist kein Luxus
DESCRIPTION:Eröffnung und Buchpräsentation: 8. Mai 2026\, 18 UhrKOMM.ST LAB\, Hauptplatz 15\, 8184 AngerAusstellungsdauer: 9. Mai bis 28. Juni 2026Jeweils von 09.00 – 18.00 UhrEintritt frei! \n\n\n\nIn der Ausstellung „Krankheit ist kein Luxus“ thematisiert Matthias Mollner die gesellschaftlichen und existenziellen Herausforderungen schwerer\, chronischer Krankheiten wie ME/CFS und Long COVID. In seinen Fotografien\, Bildcollagen\, Objekten und Videos befasst sich der Künstler mit dem Leben von Betroffenen und pflegenden Angehörigen und geht der Frage nach\, warum diese Menschen von Seiten des Medizin- und Sozialsystems häufig wenig bis keine Hilfe erhalten. \n\n\n\nME/CFS\, das Post-COVID-Syndrom und ihre Begleiterkrankungen haben fatale Auswirkungen auf die betroffenen Individuen wie auch auf die Gesellschaft. Zehntausende erkrankte Menschen alleine in Österreich sind einem teils enormen Leidensdruck ausgesetzt\, der manchmal bis hin zum Suizid reicht. Auch Mollners Lebenspartnerin starb 2024 nach mehreren Jahren Bettlägerigkeit mit ME/CFS und Begleiterkrankungen. \n\n\n\nDer Künstler blickt in der Ausstellung aus einer persönlichen Perspektive auf das Thema und reflektiert in seinen Arbeiten die Stärken dieser Menschen im täglichen Überlebenskampf mit ihren Krankheiten und im Kampf gegen ein oft inhuman agierendes Gesellschafts- und Sozialsystem. \n\n\n\nIm Rahmen der Vernissage findet eine Präsentation von zwei neuen Publikationen zu ME/CFS und Long COVID statt. „Fighters in the Crash Zone“ von Matthias Mollner porträtiert 18 Betroffene und ihre pflegenden Angehörigen in Fotos und Interviews. Monika Pietrzak-Frangers Katalog „Scheinbar genesen. Leben mit Long Covid und das Recht auf Hoffnung“ zeigt Betroffene\, die nach einer Covid-Infektion nicht mehr gesund wurden. Im Anschluss an die Präsentation erfolgt ein Publikumsgespräch. \n\n\n\nBuchpräsentationen. 8. Mai 2026\, 18 Uhr \n\n\n\nMatthias Mollner und Monika Pietrzak-Franger \n\n\n\nMatthias Mollner \n\n\n\nFighters in the Crash Zone \n\n\n\nME/CFS und komplexe chronische Krankheiten:Die Lebensrealität von Betroffenen und ihren (pflegenden) Angehörigen \n\n\n\nÜber zwei Jahre hinweg porträtierte der Künstler Matthias Mollner Menschen\, die an der schweren Multisystemerkrankung ME/CFS und weiteren komplexen chronischen Krankheiten leiden. Gemeinsam mit seiner schwerstkranken und 2024 verstorbenen Lebenspartnerin entstand die Idee zu diesem Buch. Es rückt diejenigen ins Zentrum\, die durch ihr Schicksal allzu oft aus der Gesellschaft verschwinden und nicht mehr wahrgenommen werden. \n\n\n\n„Fighters in the Crash Zone“ gibt in ungeschönt intimen Fotos und Interviews Einblick in die herausfordernden und oft extremen Lebensrealitäten von 18 Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen. Das Buch zeigt eine häufig unverstandene\, da für Außenstehende meist unsichtbare Welt\, in der jeder Tag zur Überlebensfrage werden kann und in der Menschen mit ihrer wenigen zur Verfügung stehenden Energie um Gesundheit\, Unterstützung\, Anerkennung und Würde kämpfen. \n\n\n\nEin besonderer Schwerpunkt der Publikation liegt auf dem Umgang der Betroffenen mit ihrer Erkrankung. Die (Über-)lebensstrategien der Menschen werden dabei ebenso sichtbar gemacht wie ihre Träume\, Wünsche und Stärken. \n\n\n\nZusätzlich zu den Betroffenen-Porträts analysieren neun Autor:innen in ihren Texten den problematischen Umgang des Medizin- und Sozialsystems\, der Gesellschaft und der Politik mit ME/CFS und multisystemischen chronischen Erkrankungen. \n\n\n\nÜber den Autor: \n\n\n\nMatthias Mollner\, geboren 1984 in Gmünd (Niederösterreich)\, ist bildender Künstler\, Kurator und Aktivist. Mollner beschäftigte sich bereits früh mit Performance und Körper und untersucht in seinem Werk die ambivalente Beziehung des Menschen zu Umwelt und „Natur“ und die Schattenseiten menschlicher Existenz. Mit dem Black Ferk Studio\, gegründet 2021 gemeinsam mit seiner Partnerin Judith Schoßböck († 2024)\, erforscht er die Themen chronische Krankheit\, Behinderung und Tod\, und im Besonderen die körperliche und gesellschaftspolitische Dimension schwerer multisystemischer und / oder komplexer Erkrankungen wie ME/CFS. Sein multimediales Werk umfasst Skulpturen\, Installationen\, Performances\, Fotografien\, Bilder und Videos. \n\n\n\nMonika Pietrzak-Franger \n\n\n\nScheinbar genesen \n\n\n\nLeben mit Long Covid und das Recht auf Hoffnung \n\n\n\nDie Auswirkungen von Long Covid bleiben trotz offizieller „Pandemiebeendigung“ weltweit spürbar. Dabei stellen sich weiterhin Fragen nach den individuellen\, sozialen und politischen Dimensionen dieser Krankheit. Long Covid steht exemplarisch für eine wachsende Zahl chronischer\, oft unsichtbarer Erkrankungen\, die Betroffene in eine prekäre Lage zwischen medizinischer Unsicherheit\, sozialer Stigmatisierung und institutioneller Überforderung bringen. Auf der Grundlage von Interviews und gemeinsam erarbeitetem Fotomaterial mit Betroffenen in Österreich beleuchten die Beiträge des Bandes den Alltag mit Long Covid. Sie verknüpfen kulturwissenschaftliche Analyse mit künstlerischer Dokumentation und bieten gleichzeitig intime und differenzierte Einblicke in das Leben der Patient:innen. So können aus ihrer Perspektive dominante Krankheitsnarrative kritisiert und strukturelle Lücken in Gesundheits- und Sozialsystemen aufgedeckt werden. Darüber hinaus fordert der Band eine zukunftsgerichtete Vision für soziale und medizinische Infrastrukturen\, um den Herausforderungen chronischer Erkrankungen im 21. Jahrhundert zu begegnen. \n\n\n\nÜber die Autorin: \n\n\n\nMonika Pietrzak-Franger ist Autorin\, Kuratorin und Professorin für Britische Kultur und Literatur an der Universität Wien. Zuvor lehrte und forschte sie u. a. in Hamburg\, St. Louis\, Sydney\, New York und Stellenbosch. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Medical / Health Humanities\, in transkulturellen Praktiken von Gesundheit und Krankheit sowie in visueller Kultur. Zu ihren Publikationen zählen „Scheinbar genesen: Leben mit Long Covid und das Recht auf Hoffnung“ (transcript\, 2025)\, „Long Covid as a Collective Experience: A Photo Essay“ (https://journal-revisit.org/jr/article/view/72/49)\, „Literature and Medicine“ (CUP\, 2025) sowie „Medical Humanities in Transition“ (BMJ).
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SUMMARY:Ausstellung Martina Kothgasser | Tanz – Sprache der Seele
DESCRIPTION:Eröffnung: 10. Juli 2026\, 18 UhrKOMM.ST LAB\, Hauptplatz 15\, 8184 AngerAusstellungsdauer: 11. Juli bis 6. September 2026Jeweils von 09.00 – 18.00 UhrEintritt frei! \n\n\n\nTanz ist mehr als Bewegung. Er ist Ausdruck\, Begegnung und ein stilles Gespräch ohne Worte. Diese Ausstellung widmet sich der Kraft des Tanzes – seiner Leichtigkeit\, seiner Tiefe und seiner Fähigkeit\, Menschen miteinander zu verbinden. Inspiriert von persönlichen Erfahrungen in Salsa und Bachata entstehen Bilder\, die nicht nur Bewegung zeigen\, sondern Emotion sichtbar machen.Tanz kann heilsam sein. Er lässt uns den Alltag vergessen\, bringt uns zurück in den Moment und erinnert uns daran\, wie es sich anfühlt\, lebendig zu sein. In einer Welt\, die oft von Hektik und Ablenkung geprägt ist\, eröffnet der Tanz einen Raum der Freiheit – einen Ort\, an dem wir loslassen können\, ohne etwas zu brauchen außer Musik und uns selbst.Besonders in der Tanzszene entsteht etwas Einzigartiges: Begegnung ohne Worte\, Nähe ohne Zwang\, Verbindung ohne Erwartungen. Hier geht es nicht um Konsum oder Rausch\, sondern um echtes Erleben. Um das gemeinsame Spüren eines Rhythmus\, der Menschen für einen Moment vereint.Die Werke dieser Ausstellung laden dazu ein\, genau das zu entdecken: die Freude\, die Leidenschaft und die stille Magie des Tanzes. Vielleicht erinnern sie daran\, dass das Leben selbst ein Tanz ist – und dass es manchmal nur einen Schritt braucht\, um sich ihm hinzugeben. \n\n\n\nBiografie – Martina Kothgasser \n\n\n\nMartina Kothgasser\, geboren 1973 in Österreich\, entdeckte schon in ihrer Kindheit ihre Leidenschaft für die Malerei. Ständiges Zeichnen und kreatives Arbeiten prägten früh ihren Zugang zur Welt und legten den Grundstein für ihren künstlerischen Weg. Von 1990 bis 2000 war sie als Grafik-Designerin in Österreich tätig\, wo sie ihr gestalterisches Verständnis vertiefte und ein feines Gespür für Form\, Komposition und Ausdruck entwickelte. Im Jahr 2001 führte sie ihr Weg nach Florida und wenig später weiter nach Südamerika\, wo sie schließlich zwölf Jahre in Kolumbien lebte. Dort erhielt sie eine fundierte künstlerische Ausbildung bei Alfredo Araujo Santoyo. In einer intensiven zweijährigen Schulung erarbeitete sie sich die klassischen Grundlagen der Malerei – von Kohle- und Pastellzeichnungen bis hin zur Acrylmalerei. Ergänzend besuchte sie zahlreiche Kurse in realistischer Malerei\, Aktmalerei und abstrakter Kunst. Seit 2002 stellt Martina Kothgasser ihre Werke international aus – in Kolumbien\, Florida und Österreich. Ihre Arbeiten spiegeln nicht nur ihr handwerkliches Können wider\, sondern auch ihre kulturellen Einflüsse und persönlichen Erfahrungen zwischen Europa und Lateinamerika.
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SUMMARY:„Ortsporträt“ - Gerhard Kowald | Offenes Atelier im KOMM.ST Lab
DESCRIPTION:10. bis 17. SeptemberKOMM.ST LAB\, Hauptplatz 15\, 8184 AngerDie Öffnungszeiten des Offenen Ateliers werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.Eintritt frei! \n\n\n\nIn der Zeit vom 10. bis 17. September bezieht der in Anger aufgewachsene Fotograf und Multimedia-Künstler Gerhard Kowald das komm.st Lab als offenes Atelier. Die interessierte Bevölkerung der Pfarre Anger und Umgebung ist herzlich eingeladen\, sich erste Einblicke in die gerade entstehende Arbeit am „Ortsporträt“ zu verschaffen und auch selbst aktiv teilzunehmen. Hierbei geht es vor allem um die Menschen selbst\, die hier leben oder arbeiten\, um deren Erfahrungen und Geschichten.Nützen Sie also die Gelegenheit\, sich selbst zu beteiligen\, indem Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit Ihrem Heimatort teilen oder Fotografien bzw. Dokumente mitbringen. \n\n\n\nDie Öffnungszeiten des Offenen Ateliers werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.Nehmen Sie auch gerne direkt Kontakt mit dem Künstler auf: studio@gerhardkowald.com \n\n\n\nBiografie – Gerhard Kowald \n\n\n\nGeboren in Graz\, Österreich\, aufgewachsen in Anger. 1975-80 Studium der Malerei\, Kunst- und Werkpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste\, Wien. Lehrauftrag für Mediendidaktik an der Kunstuniversität Mozarteum\, Salzburg\, 1996-2005\, Lehrer für Kunst\, Werken und Medien 1980-2022\, Teilnahme an mehreren Workshops der Galerie Fotohof\, Salzburg\, und an der MasterClass der Anzenberger Gallery\, Wien\, Lebt und arbeitet als frei schaffender Fotograf in Salzburg\, Österreich \n\n\n\nEin wesentlicher Schwerpunkt in Kowalds fotografischer Arbeit ist die kritische Bestandsaufnahme des Strukturwandels urbaner Peripherien und ländlicher Regionen. Weitere Projekte beschäftigen sich mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld und kreisen um die Frage\, inwieweit gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen das Leben des Einzelnen beeinflussen.
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